Dovolená plná hor i čokolády (příběh naší studentky)

Tento článek napsala naše studentka Naty, která se v Kika’s German učí už třetím rokem. Naty si u nás vyzkoušela pravidelný mentoring, klasické i konverzační lekce a to dokonce s několika lektorkami. Její pokrok je neuvěřitelný. Díky své vytrvalosti a cílevědomosti se vypracovala na krásnou a plynulou němčinu, a to během prvních týdnů naší spolupráce nedala dohromady ani jednu větu bez chyby. Naty si pravidelně píše deník v němčině, sleduje filmy, poslouchá podcasty, a aby se němčinou ještě více obklopila, našla si v Rakousku přítele. Dnes nás v článku vezme na jejich společnou dovolenou, a protože ví, jak je důležité se němčinou obklopit, napsala článek v němčině.

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Jak číst v němčině? https://kikasgerman.cz/cetba-v-nemcine/


Traumurlaub in der Schweiz: Luzern, Berge und Schokolade


Ich habe mir immer gewünscht, in die Schweiz zu reisen. Es war mein großer Traum, aber ich dachte lange, dass das unmöglich ist, weil ich oft gehört habe, dass die Schweiz sehr teuer ist. Wenn man sich aber etwas wünscht und daran glaubt, ist alles möglich. Ich wollte mit meinem Freund Daniel einen Urlaub machen, und wir hatten zuerst geplant, nach Polen zu fahren. Das hat allerdings nicht geklappt, weil wir keine schöne, freie Unterkunft finden konnten. Doch wie man so schön sagt: Alles Schlechte hat auch sein Gutes.

In dieser Zeit habe ich im Mentoring pro samouky über die Schweiz gelernt. Dieses Thema hat mir viel Spaß gemacht, und ich habe viele Informationen über die Schweiz gesammelt. Ich habe mich entschieden, einen Text über Luzern zu schreiben, weil mich diese Stadt fasziniert hat. Ich habe auch viele Videos über Luzern gesehen und Daniel erzählt, wie schön es dort ist. Ich habe mir gewünscht, einmal dorthin zu fahren. Es klingt vielleicht ein bisschen unglaublich, aber eine Woche später sind wir tatsächlich in die Schweiz gereist.

Auf Airbnb haben wir eine schöne Unterkunft in der Nähe von Luzern gebucht. Wir sind etwa sechseinhalb Stunden mit dem Auto dorthin gefahren. Unsere Unterkunft war sehr schön, und die Besitzer waren nett und hilfsbereit. Sie haben uns einige Informationen über die Unterkunft gegeben, und ich war zum Beispiel überrascht, dass sie den Müll nicht richtig trennen. Der Besitzer erklärte uns, dass sie nur Biomüll, Glas und Metall sortieren und der Rest verbrannt wird. Außerdem gab es keine Mülltonne vor dem Haus – sie stellten den Müll einfach an die Straße, und die Müllabfuhr hat ihn abgeholt.

Wir haben in einem Familienhaus übernachtet. Die Vermieter wohnten im ersten Stock, und wir hatten die Wohnung im Erdgeschoss. Vom Haus aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Berge. Die Besitzer gaben uns viele Tipps für Ausflüge.


Am ersten Tag sind wir nach Luzern gefahren.


Zuerst haben wir die Kapellbrücke und den Wasserturm besichtigt. Wenn man in Luzern ist, muss man diese Sehenswürdigkeiten unbedingt besuchen. Die Kapellbrücke wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war früher Teil der Stadtbefestigung. Die Brücke ist berühmt für ihre Bildergalerie, die sich unter dem Dach befindet. Neben der Kapellbrücke steht der Wasserturm, der früher viele Funktionen hatte, zum Beispiel als Wehrturm, Gefängnis und Archiv.

Wir haben auch die Museggmauer besucht. Wenn man die Museggmauer sehen möchte, sollte man gute Schuhe tragen und keine Sandalen, weil der Weg steil hinaufgeht. Die Museggmauer hat neun Türme, und von dort oben hat man angeblich einen tollen Ausblick auf die Stadt. Leider konnten wir das nicht genießen, weil es neblig war. In der Nähe der Museggmauer gab es ein schönes Restaurant, vor dem auch Tiere waren. Das war ein toller Ort für Familien mit Kindern.

Auf dem Rückweg in die Stadt haben wir noch die Spreuerbrücke besucht. Ich muss sagen, dass sie wie die kleine Schwester der Kapellbrücke wirkt, aber dort war es viel ruhiger. Besonders gut hat mir auch das Stadtzentrum gefallen. Die bunten Häuser waren wunderschön, vor allem das Rathaus hat mich beeindruckt. Wir haben außerdem das Löwendenkmal besichtigt. Eine Bootsfahrt auf dem See haben wir uns leider nicht gegönnt, weil die Tickets sehr teuer waren.

Am zweiten Tag sind wir in die Berge gegangen.

Wir lieben die Berge, und die Natur in der Schweiz ist einfach atemberaubend. Daniel hat eine schöne Bergtour in der Nähe des Brienzersees gefunden, genauer gesagt in Turren. Am Parkplatz hatten wir ein kleines Problem: Wir konnten das Ticket nicht mit Karte bezahlen und hatten keine Franken. Zum Glück war die Frau im Infozentrum sehr nett und hat uns Geld gewechselt. Später haben wir bei ihr auch ein Bahnticket gekauft. Die Aussicht aus der Bahn war traumhaft – wir konnten die Berge, den See und sogar die Stadt sehen.

Unser Ziel war Mändli. Ich weiß nicht genau, wie lange wir unterwegs waren, aber das war uns auch nicht wichtig, weil wir die Zeit einfach genießen wollten. Unterwegs haben wir eine Hütte gefunden, in der wir zu Mittag gegessen haben. Die Preise waren überraschend moderat, vergleichbar mit Österreich.


Am letzten Tag haben wir ein Schokoladenmuseum besucht – die Aeschbach ChocoWelt.

Dort kann man nicht nur viel über die Geschichte der Schokolade lernen, sondern auch sehen, wie Schokolade hergestellt wird, da man Einblicke in die Fabrik bekommt. Im Museum gibt es viele Probierstationen und zwei riesige Schokoladenbrunnen. Man kann auch seine eigene Schokolade herstellen, wenn man dafür extra bezahlt. Ich habe ein Herz als Form gewählt, weil ich ein Schokoherz von Daniel haben wollte. Zwar war das Herz kleiner als die Standardform, und der Preis war derselbe, aber das war mir egal. Man konnte zwischen dunkler, Vollmilch- und weißer Schokolade wählen.

Mit einem Gutschein, den wir im Museum bekommen haben, konnten wir im Geschäft vier Pralinen aussuchen, was ich großartig fand. Für unsere Eltern haben wir dort auch Pralinen gekauft. Neben dem Geschäft gibt es ein Café, in dem man Kaffee und Kuchen bestellen kann. Wir haben es nicht besucht, weil wir schon zu viel Schokolade gegessen haben.

Am Ende haben wir noch das Verkehrshaus der Schweiz besichtigt. Dieses Museum ist riesig, und man kann dort den ganzen Tag verbringen. Es gibt unter anderem die ältesten Autos und Züge zu sehen – und noch vieles mehr.


Zum Schluss möchte ich sagen, dass die Schweiz nicht unbedingt teuer sein muss. Bei uns war nur die Unterkunft teuer, aber das Essen hat fast genauso viel gekostet wie in Österreich. Wir haben zum Beispiel Abendbrot und Frühstück zu Hause gegessen und dadurch viel Geld gespart. Die Schweiz hat mir sehr gut gefallen, und die Reise hat sich definitiv gelohnt! 🙂


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Moje studentka Natálka, které moc děkuji za napsání článku i za všechny společné týdny v mentoringu i na našich lekcích. ♥️